Berlinaleblog

68. Berlinale, 15.-25. Februar 2018

The Wind that Shakes the Barley

The Wind that Shakes the Barley von Ken Loach zeigt irische Geschichte kurz vor der Gründung der Republik Irland 1922. Der junge Arzt Damian (Cillian Murphy) schließt sich, anstatt nach London in ein renommiertes Krankenhaus zu gehen, den Unabhängigkeitskämpfern um seinen Bruder an. Es geht um Widerstand gegen die englische Armee, die die Bevölkerung übelst schikaniert, um Treue und Verrat, und um den Verrat an der Idee der Unabhängigkeit, als die ein Teil der Kämpfer den Vertrag zur teilweisen Unabhängigkeit Irlands 1922 betrachten. Sehr beeindruckende Geschichtsnachhilfe, ziemlich hart und ziemlich erschütternd, vor allem, was die Tragik des daraus folgenden – im Film buchstäblichen – Bruderkriegs betrifft.

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