Berlinaleblog

67. Berlinale, 9.-19. Februar 2017

Weirdos

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Ein weiterer Film, der eine vergangene Epoche schwarz-weiß darstellt: Weirdos von Bruce McDonald spielt um den 4. Juli 1976, im Fernsehen laufen ständig Paraden zu den Bicentennial-Feiern. Kit ist sauer auf seinen Vater und trampt mit seiner Freundin Alice nach Sydney (das in Nova Scotia), um bei seiner Mutter zu leben. Die ist eine ziemlich durchgeknallte Hippie-Künstlerin mit einem echten Problem. Dazu gibt’s einen schönen Siebziger-Soundtrack.

Der Film wird aus der Perspektive von Alice erzählt, die nicht nur sehr hübsch anzusehen, sondern auch ein sehr kluges Mädchen und Kit erkenntnistechnisch stets mindestens drei Schritte voraus ist. Das macht vielleicht nicht immer gleich froh, bringt aber letztendlich Jugendliche wie Erwachsene echt weiter. Hängen bleibt außerdem Andy Warhol, der als Kits „Spirit Animal“ auftritt und schlaue Sachen sagt, und die Geste, zwei Finger auf die Stirn zu drücken, um das dritte Auge zu öffnen, wenn man sich an eine Situation später immer erinnern möchte.

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