Berlinaleblog

70. Berlinale, 20.02.-01.03.2020

Garbage

Garbage von Q (der Tagesspiegel weiß, dass er einen „richtigen“ Namen hat, drum habe ich ihn dann doch bei IMDb gefunden – aber weil er den Film nun mal als Q veröffentlicht hat, steht der hier nicht) ist sicher kein Konsenskino.

Es geht um Taxifahrer Phanishwar, der in seinem Haus eine junge Frau angekettet hält, einen Guru verehrt, der sich ganz besonders um ihn kümmert, und der eine andere junge Frau vom Flughafen fährt. Rami ist auf der Flucht vor der Internetöffentlichkeit, denn halb Indien scheint ein Sexvideo mit ihr zu teilen, das ihr Ex online gestellt hat.

Erster Impuls nach dem Abspann: was ein Schmarren. Nachdem die Bilder aber zwei Tage später noch präsent waren, nochmal drüber nachgedacht mit folgendem Ergebnis: der Film ist ein provokativer Schmarren, der bestimmt den richtigen Leuten ans Bein pinkelt. Diverse Besprechungen gibt’s hier:

J Hurtado auf Screen Anarchy: Garbage Savagely Attacks Religious Hypocrisy.
David Assmann im Tagesspiegel: Geduld und Sühne.
Euan Franklin auf The Upcoming: Garbage.
Menakshee Shedde auf First Post: Director Q says Garbage explores love as a brutal emotion…

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