Berlinaleblog

68. Berlinale, 15.-25. Februar 2018

Monster Hunt 2 – globalisiertes Unterhaltungskino

… und „what comes after Walt Disney“. Es beginnt mit einer bollywoodesken Massen-Tanz-Szene und dieser Schwung, Dynamik, Tempo verlassen den Film bis zum Ende nicht. Immer mit einem komödiantischen Unterton im Stile von Shrek werden Personen- und aminimiertes Kino mit einem Feuerwerk aus Spezial-Effekten à la Monster AG, mit Plastic-Fantastic-Kino-Bauten (Wizard of OZ lässt grüßen) und aufwändigen Martial-Arts-Inszenierungen kombiniert:

Man nehme von jedem Unterhaltungs-Genre rund um die Welt eine kräftige Portion der zentralen Ingredienzien und lade sie mit ordentlich Animation auf – dann hat mans …

Und natürlich ist grosser Bahnhof zur Premiere im Friedrichstadtpalast, am Sonntag 18. Februar: Dieter Kosslick führt Regisseur Raman Hui und Hauptdarstellerin Baihe Bai in den Saal.

Es ist nicht wirklich verwunderlich, dass wir gut unterhalten wurden mit der 2. Folge eines Blockbuster, dessen 1. Folge in China das Karten-Verkaufs-Allzeit-Hoch mit über 380 Millionen einspielte. Die 2. Folge kam zum Start des Neujahrsfest in China am 16. Februar in die Kinos und spielte sogleich 85 Millionen ein.

Das ist total globalisiertes Profi-Kino. Bemerkenswert war die Liste indischer Namen im Abspann und den Credits.

Aber nun wissen wir Bescheid und ist-erstmal-gut.

PS: der Regisseur hat sich seine Sporen bei Shrek verdient… wir sind nicht so die Shrek-Fans, mehr Monster AG… ach ja: die Giganten-Leinwand im Friedrichstadtpalast war schon geil!

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