Donnerstag, 4. Februar 2010
Avatar
Mein Kollege hat gesagt, Avatar müsse man sehen - nicht wegen der Geschichte, die sei eher flach, aber der Technik wegen. Genau so war's. Die Welt der blauen Wesen ist toll, auf Flugsauriern rumfliegen auch, und wenn bei jedem Schritt, der Waldboden aufleuchtet oder die Samen eines Wunderbaums wie fliegende Quallen in der Luft schweben, erinnert das an die Welten im Computerspiel Myst (und seine Nachfolger).
Samstag, 16. Januar 2010
Friendship!
Sonntag, 10. Januar 2010
The Imaginarium of Doctor Parnassus
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Verblendung
Verblendung - eigentlich wollte ich zuerst das Buch lesen. Aber andererseits hätte ich dann ja schon gewusst, wie es ausgeht und hätte den Film längst nicht mehr so spannend gefunden. Die Frage ist eher, ob es nach dem Film noch möglich ist. Die Besprechungen, die ich jetzt noch ausfindig machen konnte, fanden den Film als Krimi recht konventionell und haben gerade mal die gelungene Besetzung gelobt. Mir waren einige Szenen einfach zu hart, um mir darüber Gedanken zu machen, von Anfang an hat mich diese Härte so erschüttert, dass mir die Distanz um das zu sehen einfach abhanden gekommen ist. Sehr gut fand ich die Stimme von Lisbet. Ich glaube, es ist auch die der Hubschrauberpilotin in Avatar, aber ganz sicher bin ich nicht.
Sonntag, 27. Dezember 2009
Jedes Jahr dasselbe...
... bis März kommen noch ein paar Einträge hier, dann ist Sendepause für fast ein Jahr. Dabei wollte ich wenigstens die Tickets aufheben, um noch mal zu gucken, was 2009 so lief. Mal sehen, ob ich es noch zusammen bekomme. Ein Titel fällt mir nicht mehr ein: ein französischer Familienfilm, der im Cosima lief.
März:
- Milk (Gus van Sant)***
- Slumdog Millionaire (Danny Boyle)***
April:
- Stellet Licht (Carlos Reygadas)***
- John Rabe (Florian Gallenberger)
- Pranzo di Ferragosto (Gianni die Gregorio)
Mai:
- Sunshine Cleaning (Christine Jeffs)**
- The Limits of Control (Jim Jarmusch)***
Juni:
- State of Play (Kevin Macdonald)***
Juli:
- Birdwatchers (Marco Bechis)***
August:
- Inglourious Basterds (Quentin Tarantino)***
- Chéri - Komödie der Eitelkeiten (Stephen Frears)
September:
- Taking Woodstock (Ang Lee)***
- Up (Pete Docter)***
- Whisky mit Wodka (Andreas Dresen)
- Vision - aus dem Leben der Hildegard von Bingen (Margarethe von Trotta)
Oktober:
- Das weiße Band (Michael Haneke)**
- Gigante (Adrián Biniez)**
November:
- Looking for Eric (Ken Loach)***
- Die Standesbeamtin (Micha Lewinsky)**
- Nokan - die Kunst des Ausklangs (Yôjirô Takita)***
- Whatever works (Woody Allen)
Dezember:
- Soul kitchen (Fatih Akin)**
Samstag, 26. Dezember 2009
Soul Kitchen im Titania-Palast
Von außen sieht das Gebäude nach Traditionskinopalast aus, von innen ist es halt so ein Multiplex-Kino, mit ich weiß nicht wie vielen Sälen, ganz guter Sicht auf die Leinwand und nummerierten Plätzen (finde ich persönlich ja nicht so toll - wobei das lustige Ringelreihen, bis alle, die erst während der Werbung kommen, Falschsitzer verscheucht haben, die dann ihrerseits andere Falschsitzer scheuchen gehen, ist schon ein bisschen unterhaltsam).
Gestern lief dort Fatih Akins neuer Film Soul Kitchen an. Der Film hat Spaß gemacht - als Komödie musste er auch nicht so beeindruckend sein wie Gegen die Wand oder Auf der anderen Seite. Als Statement gegen die drohende Gentrifizierung Hamburgs war die Geschichte vielleicht ein bisschen absehbar, aber halt fürs Herz. Das ist legitim und auch schön anzusehen. Eins hat mir aber nicht gefallen, der Schluss - nicht die ganze Schlussszene, die war ok oder vielleicht naheliegend. Aber musste dabei denn wirklich ein Weihnachtsbaum im Lokal stehen?
Was mich geärgert hat: das Kino hat den Abspann weggelassen. Der wurde gerade noch bis zur Widmung (für meinen Bruder Cem) gespielt, dann Licht an, Ton aus, alle raus. Ich konnte mich gar nicht auf den Übergang zwischen Kino und dem wahren Leben einstellen. Mögen die denn keine Filme?
Mittwoch, 11. März 2009
Gran Torino
In Gran Torino ist Clint Eastwood (Regisseur und Hauptdarsteller) ein grumpy old man, frisch verwitwet, seinen Söhnen eher fremd. In die Nachbarschaft ziehen immer mehr Migranten - in seinem Fall Hmong - was dem alten Rassisten und Koreakriegsveteran überhaupt nicht passt. Nichtsdestotrotz kommt er mehr oder weniger zufällig in Kontakt mit den Nachbarn, und ebenfalls zufällig gerät er in den Konflikt der Kinder, dem halbwüchsigen, stillen Tao und seiner Schwester Sue mit einer Hmong-Gang. Der - wie heißt das? "Anführer"? ist ein Cousin, der Tao unter Druck setzt mitzumachen. Nachbar Walt schafft es, die Gang erstmal zu verscheuchen, und ist danach einigermaßen widerwillig der großen Dankbarkeit der Hmong-Community ausgesetzt. Die nachbarschaftlichen Beziehungen verbessern sich weiter, aber es ist klar, dass das noch lange nicht das Ende des Konflikts ist. Die Gang terrorisiert Tao und seine Schwester nach wie vor, und Walt hilft weiter. Als alter Haudegen gibt er einem Gangmitglied erstmal ordentlich eins aufs Maul - um dann festzustellen, dass eine Eskalation ziemlich schlimme Nebenwirkungen haben kann. Er sucht nach einer Lösung, mit der seine Nachbarn langfristig in Frieden leben können - und findet ein großes Ende für einen spannenden Film.
Freitag, 27. Februar 2009
The International
Bisschen spät für den Eröffnungsfilm der Berlinale, aber egal, The International musste sein, schon aus Lokalpatriotismus und wegen dem Babelsberger Guggenheim-Nachbau. Der ist tatsächlich sehr gelungen, überhaupt: optisch ist gegen den Film nichts einzuwenden. Es gibt viele tolle Drehorte, tolle Ansichten, tolle Einstellungen - dagegen ist die Geschichte aber überhaupt nicht überraschend (leichte Spoiler nach dem Klick).

