Black Burns Fast ist eine bunte Teenie-Komödie, die sich die queere Schwarze Regisseurin Sandulela Asanda für ihr jüngeres Ich gewünscht hätte. So ging es dem Publikum auch, denn das Miriam-Makeba-Auditorium war begeistert.
Neben der sich anbahnenden Liebesgeschichte zwischen Lusando und Ayanda ist der Blick in die südafrikanische Elite-Highschool interessant. Die Lehrerinnen sind der Stipendiatin Lusando gegenüber vor allem herablassend – was mit fiesen Weitwinkelaufnahmen ihrer Gesichter karikiert wird. Wenn es in der Klasse zu Konflikten kommt, werden nur die Schwarzen Schülerinnen bestraft.
Dass Mütter viel verständnisvoller sein können, als Töchter es vorher ahnen, hat vor allem Birgit (vierfache Mutter) sehr gut gefallen, und der eher offene Schluss war auch super.

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