Ich hab jetzt ganz schön was aufzuholen mit dem Schreiben, alle Filme von Montag bis heute sind noch offen, außer die, die Micha schon beschrieben hat (Danke!). Mein ehrgeiziges Ziel ist, für alle einen Eintrag zu haben, wenn ich morgen um 12:30 Uhr zur letzten Runde starte, die mit der Kindergartenschiene im Zoo-Palast beginnt.
Mir ist heute aufgefallen, dass die Berlinale weitgehend zurück in den alten Westen gewandert ist. Am P-Platz ist nur noch der B-Palast, den jede kluge Kinogängerin meidet, und das doofe Blue-Max. Der Wedding ist mit dem Arsenal auf die Berlinale-Landkarte gerückt. Im Osten sind nur noch das Cubix und das Colloseum im Rennen (das International wohl nächstes Jahr wieder). Ich habe mich jedenfalls so viel in Charlottenburg rumgetrieben, wie schon lang nicht mehr.
Eigentlich fand ichs am P-Platz mit den vielen Kinos auf einem Haufen rückblickend ganz schön. Kurze Wege, und immerhin kam Festival-Ausnahmestimmung auch im Stadtbild auf, was jetzt überhaupt nicht mehr der Fall ist. Kinotür zu – Berlinale verschwunden.
Aber der P-Platz ist ja mittlerweile das Schwarze Loch in der Mitte Berlins, und dort ist mir auch die skurrilste Sache dieser Woche passiert: Ich kaufe im dortigen Edeka ein Brot für 2.99 und gebe 5 Euro. Der Mann an der Kasse fragt mich (zweimal!) ob ich 99 Cent hätte. Ich musste lachen, hat er nicht verstanden.

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