Mostar, brückenlos

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So überschreibt Katja Lüthge ihre Besprechung von "A Stranger" (Obrana i zastita) in der Frankfurter Rundschau. Und da ichs besser auch nicht kann, hier ein gekürztes Zitat:  Es dauert ein…

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Top of the Lake

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Sechs Stunden im Haus der Berliner Festspiele - keine Minute bereut. Die Sessel machens, das ist einfach Design-Klasse. Jane Campion in der Reihe vor uns für fast die gesamte Zeit -…

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Berlinale 2012: das wars

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… in aller Kürze und bevor dann vielleicht doch noch ausführlichere Besprechungen kommen, denn nun musste ich am Sonntag statt Schreiben mal etwas telefonieren am Vormittag, und dann gings zum abschliessenden Film Espoir Voyage ins Delphi. Und ab dann wartete der Alltag…

Also: was war die diesjährige Berlinale? Erfreulicherweise kein Total-Ausfall und ein paar Filme, die in Erinnerung bleiben werden.

Viele Dokumentationen (10), bei denen etliche unter dem Aspekt der Machart interessant waren:

– Bagrut Lochamim war ein Lehrstück in Sachen Verfasstheit der israelischen Armee bzw Gesellschaft. Im Angesicht unserer Neo-Nazi-Katastrophen hier in Deutschland sehr sehr aufschlussreich. Hoffentlich kommt er ins Fernsehen. Sollte er im Kino landen: unbedingt empfehlenswert, insbesondere wegen der Thematik. Zu dieser ist in der aktuellen Ausgabe von "Le monde diplomatique" auch ein passender aufschlussreicher Artikel Kafka im Westjordanland. Wer ihn sehen will: kommt im Berlinale-Wiederholungsprogramm des Arsenal am 21.2. nochmal um 21 Uhr.

– Escuela normal ist ein gelungener Film und gibt einen fernseh-geeigneten Einblick in den Alltag einer argentinischen Schule – und wirft ein Schlaglicht, wie weit Demokratie in Argentinien mittlerweile gediehen ist.

– Hiver nomade weil wir die ganze Zeit wie selbstverständlich dabei sein dürfen – und erst mit etwas Abstand wird klar, dass es etwas Besonderes ist, hier so selbstverständlich zuschauen zu dürfen. Dass der Film zu unserem Interesse am Nomadischen passt, keine Frage. Dass der Film von einem Musiker und Komponisten gemacht wurde, wundert nicht mehr, wenn man über den stilsicheren Einsatz der Musik und der Schnitte nachdenkt. Und alles weitere hat ja Ulla schon gesagt! Wer ihn sehen will: er kommt im Berlinale-Wiederholungsprogramm des Arsenal am 22.2. nochmal um 19 Uhr.

– Habiter/Construire wegen des Themas des Flechtens und der traditionellen Mühlsteine, zu denen seit Generationen gegangen wird zum Mahlen. Hintergrund: Video-Künstlerin besucht ihren Mann, der an dem Strassenbauprojekt in der Wüste des Tschad beteiligt ist undsoweiter…

– Indignados – dazu habe ich schon geschrieben… (am Rande: warum in dem Artikel ein Absatz eine andere Schriftgrösse hat, habe ich immer noch nicht enträtselt)

– Jaurès wegen dem schönen Verwirrspiel mit Realität: was dokumentiert denn eine Dokumentation und mit Empathie: wie entsteht sie? Und damit als Film schlicht gelungen!

 

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