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Hüben und Drüben
Von „Programm 5: Hüben und Drüben“ war vor allem der schöne Film „Hoffnung – fünfmal am Tag“ von Hans-Dieter Grabe bemerkenswert. Es geht um den Bahnhof Bebra, an dem 1965 fünfmal täglich „Interzonenzüge“ hielte, die vorwiegend Rentner aus dem Osten…
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Nakom
Nachdem es mit dem Saudi leider nicht geklappt hat, bin ich heute abend eben nach Ghana gereist, da war ich auch noch nie. „Nakom“ ist das Dorf, in das der Student Iddrisu nach dem Unfalltod seines Vaters zurückkehrt, um seiner…
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Die Todesrolle – a.k.a „Kurzfilme 1“
Acht Kurzfilme gab es heute nachmittag in der Generation 14+, und in vier davon war jemand gestorben. Keine Ahnung, ob das Absicht war, aber zu viele Tode in Folge sind nicht gut für die Wirkung der Filme. Richtig gut von…
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Fräulein Schmetterling
Fräulein Schmetterling war einer der Filme, die 1966 in der Folge des 11. Plenums des ZK der DDR verboten bzw. nicht fertiggestellt wurden. (Das so genannte „Kahlschlag“-Plenum unterband im Dezember 1965 alle zu dieser Zeit aufkeimenden Ansätze von Veränderung, die…
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A Magical Substance Flows Into Me…
Das hat nur kurzzeitig geklappt: zum Beispiel als die Sängerin Neta Elkayam in ihrer Küche beim Kochen singt; sie ist Angehörige der marokkanisch-stämmigen Mizrahi in Israel und somit Repräsentantin arabischer Musik im Staatsgebiet Israels. Der Film beschäftigt sich – indem er…
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Die ultimative Filmkatze – Zona Norte
Die für mich bisher ultimative Filmkatze räkelt sich auf dem Schoß von Sabine Kossatz, einer Foto-Journalistin, die sich in den globalisierungs- und systemkritischen Kreisen Rio de Janeiros bewegt – und sich zu den Umbrüchen äußert, mit denen die Bewohner der…
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The Seasons in Quincy
Vier Portraits von John Berger im Lauf der vier Jahreszeiten sind es, die wir sehen und die wohl für die Nutzung bzw. Präsentation in Museen konzipiert sind. Daher der Zeitumfang, wie uns erläutert wird. John Berger, Tilda Swinton, Colin MacCabe…
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Mahana – endlich ein Film mit Schafen
Mahana ist ziemlich altmodisches Kino. Nicht nur, dass der Film in den frühen sechziger in Neuseeland Jahren spielt, der ziemlich konventionelle Soundtrack, der Plot von den verfeindeten Maori-Familien, das despotische Familienoberhaupt, dessen Autorität vom aufgeweckten Enkel in Frage gestellt wird, ein Wettkampf,…
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Was haben polnische Pflegekräfte in Deutschland mit dem Libanon zu tun – Makhdoumin
Makhdoumin heisst übersetzt in etwa „Der/Die Bediente“, wie die Produzentin erläutert. Diese übernimmt auch die Übersetzerinnen-Rolle und bewältigt dies bravourös und zum Nutzen aller Zuschauenden – vielen Dank dafür, Sabine Sidawi. Der ursprüngliche Filmtitel nimmt also die genau umkehrte Blickrichtung zur…
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Wir haben den Film heute noch gesehen. Die Sache mit den Geisterschulen wusste ich nicht – schon gar nicht, dass…
@P-Platz: ein ausgeweidetes Schwarzes Loch, völlig richtig… @Osten: da gibts auch noch das FaF und das zweite Schwarze Loch aka…
Deiner wunderbaren Film- und Drumherum-Beschreibung habe ich nichts hinzuzufügen… wunderbar! Es war ein großes Vergnügen, diesen Film gesehen und seine…
Ah, ich sehe. Sorry, hätte auch vorher gucken können.
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Wir waren am Freitag bei der Vergabe des Caligari-Filmpreis… das machten wir schonmal, als wir zu wenig Forum auf dem…